January 7, 2026
Die Smartphone-Welt im Jahr 2026 dreht sich nicht mehr nur um größere Akkus oder schärfere Kameras — es geht darum, wie Kerntechnologien wie KI, Lieferketten und neue Formfaktoren neu definieren, was eine "Smartphone-Erfahrung" wirklich bedeutet.
Samsung Electronics hat kürzlich einen großen Vorstoß zur Erweiterung der KI-Funktionen in seinem Mobilgeräteportfolio angekündigt und plant, die Anzahl der Smartphones und Tablets mit erweiterten KI-Funktionen von 400 Millionen auf 800 Millionen Einheiten weltweit im Jahr 2026 zu erhöhen. Diese KI-Funktionen — unterstützt durch Googles Gemini-Modell — umfassen Produktivitätstools, Bildbearbeitung, Übersetzung und kontextbezogene Unterstützung. Ein solcher breiter KI-Einsatz deutet darauf hin, dass Samsung Software-gesteuerten Wert als strategischen Vorteil in einem wettbewerbsintensiven Markt sieht.
Diese KI-Strategie reagiert direkt auf den Marktdruck — einschließlich steigender Kosten für Kernkomponenten wie Speicherchips — indem sie eine stärkere Plattformdifferenzierung schafft. Anstatt nur mit reinen Hardware-Spezifikationen zu konkurrieren, investieren die Hersteller zunehmend in KI-gestützte Benutzererfahrungen, die im Laufe der Zeit durch Software-Updates verbessert werden können.
2026 wird sich auch als ein wichtiges Jahr für faltbare Smartphones und neue Formfaktoren herauskristallisieren. Samsung hat ehrgeizige Designs wie das Galaxy Z TriFold vorgestellt, ein dreifach faltbares Gerät, das sich von einem Telefon in ein tabletähnliches Display verwandelt und zeigt, wie sich die Innovation in Hardware-Formfaktoren weiterentwickelt.
Diese neuen Designs kommen zu einer Zeit, in der Verbraucher nach Geräten suchen, die mehr Vielseitigkeit und Produktivität bieten, insbesondere da Smartphones in Bereiche expandieren, die einst von Tablets und Laptops dominiert wurden.
Hinter den Kulissen spiegeln sich auch Veränderungen in den Lieferkettenbeziehungen in der Industrie wider. So wird Samsung Berichten zufolge der größte Lieferant von DRAM-Speicher für Apples iPhone 17-Serie und macht bis zu 60–70 % der gesamten Speicherversorgung aus. Dies zeigt, wie strategische Partnerschaften sowohl den Wettbewerb als auch die Kostenstrukturen in einem engen Speichermarkt beeinflussen können.
Unterdessen hat der durch die Nachfrage nach KI-Rechenzentren ausgelöste Anstieg der Speicherpreise weitreichendere Auswirkungen: Die Margen stehen unter Druck, die durchschnittlichen Verkaufspreise könnten steigen, und einige Hersteller könnten einen Rückgang des Versandvolumens verzeichnen, da der Kostendruck zunimmt.
Für Smartphone-Käufer im Jahr 2026 bedeutet diese sich entwickelnde Landschaft:
KI-Funktionen und Ökosystemdienste werden zu wesentlichen Kaufüberlegungen.
Innovative Hardware-Designs wie faltbare Geräte verschieben die Grenzen dessen, was Telefone leisten können.
Speicher- und Speicherprioritäten sind wichtiger denn je, da die Komponentenpreise steigen.
Im Wesentlichen werden Smartphones zu Erfahrungsplattformen — die Hardwareleistung, intelligente Software und Formfaktor-Innovation verbinden — und nicht nur zu reinen Kommunikationsgeräten. Dieser Übergang beschleunigt sich nur, da die Branche den Speicherpreisdruck bewältigt und in neue Bereiche wie KI und Multi-Display-Formate investiert.